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Donnerstag, 27. August 2020

Urgent Action for the Garífuna Disappeared (englisch/spanisch)

Das Netzwerk Honduras Solidarity unterstützt OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) und die Garifuna-Gemeinden mit einer einwöchigen E-Mail-Aktion. 

Gefordert wird die  Rückkehr der gewaltsam verschwundenen Garifuna-Aktivisten, die Einhaltung des Urteils des Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshofs zugunsten der Garifuna-Gemeinden und ein Ende der Gewalt- und Terrorkampagne zur Vertreibung die Gemeinden. 

*HIER KLICKEN* , um an der Aktion teilzunehmen und E-Mails an den honduranischen Generalstaatsanwalt, Staatssekretär/Stabschef und die Ministerin für Menschenrechte zu schicken, mit Kopien an die Botschafter der USA und Kanadas. 

Es ist möglich, die E-Mails zu lesen, bevor sie versendet werden. 

Bitte weiter verbreiten! 


Sonntag, 26. Juli 2020

Fears growing for five indigenous Garifuna men abducted in Honduras (englisch)

aus: The Guardian, 23.07.2020, von Nina Lakhani,

 

The Triunfo de la Cruz region has been embroiled in a struggle to save their ancestral land from developers and drug traffickers

 

Fears are growing for the safety of five black indigenous men in Honduras who were abducted from their homes last weekend by heavily armed gunmen in police uniform.
The victims are Garifuna fishermen from the town Triunfo de la Cruz on the north coast – a region where communities are embroiled in a longstanding struggle to save their ancestral land from drug traffickers, palm oil magnates and tourism developers aided by corrupt officials and institutions.
The Garifunas are descendants of an Afro-indigenous population from the Caribbean island of St Vincent, who were transported from their home by the British and abandoned on the Honduran coast in the late 18th century.
In Honduras, they and other indigenous communities have suffered decades of violent land grabs, which have been carried out with almost total impunity. weiter zum Artikel



Unterschriften-Aktionen:



Change.org
¡Aparición con Vida Ya! Lideres Garifunas secuestrados en Honduras. Return them Alive Now!




#VivosLosQueremos
#SusVidasSonNuestrasVidas
#VidasGarífunasImportan

Samstag, 18. Juli 2020

ALERTA! - GARIFUNA-AKTIVISTEN ENTFÜHRT & VERSCHWUNDEN



DRINGEND: GARIFUNA-AKTIVISTEN ENTFÜHRT & VERSCHWUNDEN

Handeln Sie jetzt! Verlangen Sie von den Behörden eine sofortige Notfalluntersuchung und Maßnahmen, um das Leben von Snaider Centeno und das der anderen zu retten: https://bit.ly/snidercenteno

Centeno, der Präsident des gewählten Gemeinderates in Triunfo de la Cruz, Milton Joel Martinez Alvarez, Suami Aparicio Mejia, und Alber Sentana Thomas sind entführt und seitdem verschwunden! Die OFRANEH-Aktivisten wurden um 6 Uhr morgens von einer Gruppe von Unbekannten mit großkalibrigen Waffen und kugelsicheren Westen vor den Augen ihrer Familien gewaltsam aus ihren Häusern geholt.

Weitere Informationen:
OFRANEH 




Mittwoch, 11. Dezember 2019

Urgent Action Gerechtigkeit für Berta Cáceres - “Justicia para Berta”

Berta Cáceres' Mörder und drei Mittelsmänner aus Militär und von dem Unternehmen DESA sind am 2. Dezember zu 50 bzw. 30 Jahren Haft verurteilt worden.

(https://www.oeku-buero.de/nachricht-506/fall-c%C3%A1ceres-m%C3%B6rder-von-aktivistin-in-honduras-m%C3%BCssen-50-jahre-in-haft.html),

Gegen die Auftraggeber*innen, Geldgeber*innen und ihre Kompliz*innen wird immer noch nichts unternommen. Der Prozess gegen DESA-Chef Castillo wird endlos verzögert, die Konzession für das Wasserkraftwerk "Agua Zarca" besteht weiter.

COPINH bittet Gruppen und Institutionen den folgenden Appell zu unterschreiben. (Text in englisch und spanisch!)

ZUR ONLINE PETITION

Freitag, 16. Februar 2018

Fordere die sofortige Freilassung von EDWIN ESPINAL und allen politischen Gefangenen in Honduras

Der langjährige honduranische Aktivist Edwin Espinal wurde aufgrund von konstruierten Vorwürfen im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Wahlbetrug in Honduras inhaftiert. Aufgrund seines Engagements ist er seit dem Putsch im Jahr 2009 staatlicher Schikane, Gewalt und Bedrohung ausgesetzt. Es sind sofortige Aktionen notwendig, um Edwins Freilassung zu erwirken und seine Sicherheit zu gewährleisten.

!Beteilige dich an der Emailaktion, Adressen und ein Musterbrief findest du weiter unten! (Kopiere den link https://www.chiapas.eu/ua2.php?id=131 und Du kommst auf die Website, auf der es durch wenige klicks funktioniert!)


Der langjährige honduranische Aktivist Edwin Robelo Espinal wurde am 19. Januar, am Vortag des einwöchigen landesweiten Generalstreiks von der Polizei verhaftet. Edwin sieht sich einer langen Liste von konstruierten Anschuldigungen ausgesetzt: Brandstiftung, Sachbeschädigung und die Benutzung von selbst-gebauten Sprengsätzen. Darüber hinaus wird gegen Edwin der Vorwurf des Terrorismus und der kriminellen Vereinigung erhoben, was im Zusammenhang mit den Schäden am Marriott Hotel während der Proteste vom 12. Januars 2018 in Tegucigalpa steht.



Samstag, 20. Januar 2018

Eilaktion: Menschenrechtler*innen in Gefahr

Die Gewalt gegen Menschenrechtler_innen, die die gewaltsame Unterdrückung von Protesten im Zuge der Präsidentschaftswahlen dokumentieren und anprangern, hat zugenommen. Ein Menschenrechtler wurde erschossen, andere werden verleumdet, bedroht und eingeschüchtert.

SETZE DICH FÜR DIE PROTESTIERENDEN IN HONDURAS EIN!

Unter folgendem link findest Du alle Details zur Eilaktion von amnesty international:

https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/menschenrechtlerinnen-gefahr-0


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Eilaktion: Erneuter Mordversuch an Mitgliedern von COPINH

Hier ein Mustertext auf spanisch für Brief- und Emailaktion an den honduranischen Botschafter.
Bitte vergesst nicht im Text Datum und Ort einzufügen

Bitte sendet Emails und Briefe an:

BOTSCHAFT DER REPUBLIK HONDURAS en Alemania:
E-mail: informacion.embahonduras.de@gmail.com
Fax: (030) 3974 9712
Postadresse:
S.E. Herrn Ramón Custodio
Cuxhavener Straße 14
10555 Berlin

Eine Übersetzung des Textes auf deutsch findet sich weiter unten.


Mittwoch, 16. März 2016

Mord an Nelson García - Urgent Action von ai

zur Beteiligung an der Eilaktion:
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-060-2016/menschenrechtler-getoetet#schreibensiebitte

Nelson García, aktives Mitglied der Indigenenorganisation Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH), wurde am 15. März in Rio Lindo getötet. Seit der Ermordung der Gründerin der Organisation, Berta Cáceres, am 3. März werden ihre Angehörigen und andere Mitglieder von COPINH von den Behörden und unbekannten bewaffneten Männern drangsaliert.

Am Nachmittag des 15. März wurde der 38-jährige Nelson García mit einem Schuss ins Gesicht von Unbekannten getötet. Er befand sich gerade auf dem Weg nach Hause von einer Demonstration, bei der Angehörige der indigenen Gemeinschaften der Lenca in Rio Lindo im Departamento Cortés im Nordwesten des Landes gegen eine gewaltsame Zwangsräumung durch die Behörden protestiert hatten. Verwandte von Berta Cáceres und Mitglieder von COPINH sind mehrfach von den Behörden in gefährliche Situationen gebracht und drangsaliert worden.

Samstag, 12. März 2016

Gustavo Castro Soto - Urgent Action von ai

In Honduras haben die Behörden angeordnet, dass der mexikanische Menschenrechtsverteidiger Gustavo Castro Soto weitere 30 Tage im Land bleiben muss. Er ist der einzige Zeuge im Mordfall der indigenen Umweltschützerin Berta Cáceres und wurde selber bei dem Angriff verletzt. Er hat bereits als Zeuge ausgesagt und Sorge um seine Sicherheit in Honduras geäußert.

Am 7. März wies die Generalstaatsanwalt Gustavo Castro Soto an, weitere 30 Tage im Land zu bleiben, um für Zeugenaussagen im Mordfall Berta Cáceres zur Verfügung zu stehen. Berta Cáceres, Umweltschützerin und Gründerin der Indigenenorganisation Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH), war am frühen Morgen des 3. März in ihrem Haus in der Stadt La Esperanza im Departamento Intibucá im Westen Honduras erschossen worden. Gustavo Castro Soto war zum Tatzeitpunkt bei ihr und erlitt eine Schussverletzung. Er berichtete Amnesty International, dass er ein Rechtsmittel gegen die Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft eingelegt hat, das am 9. März zurückgewiesen wurde. Außerdem habe die Richterin Victorina Flores aus dem Departamento Intibucá seine Anwältin für 15 Tage suspendiert, weil diese mehrfach gefordert hatte, eine Kopie seiner Zeugenaussage zu erhalten. Laut seiner Organisation, der mexikanischen NGO Otros Mundos AC/Chiapas - Amigos de la Tierra México, hat Gustavo Castro Soto keine Kopie des aktuellen Gerichtsentscheids erhalten.

Mittwoch, 9. März 2016

Protestbriefaktion zum Mord an Berta Cáceres


Hallo und Guten Tag,

anlässlich des Mordes an der honduranischen Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres bitten wir Sie um Teilnahme an der unten stehenden Protestbriefaktion.

Zentrale Forderungen sind die Einsetzung einer Internationalen Kommission zur Untersuchung des Mordfalls und der Rückzug der an dem umstrittenen Staudammprojekt beteiligten Firmen aus dem Bauvorhaben. Dies sind auch zentrale Anliegen von Caceres' Familie und ihrer Organisation COPINH ("Bürgerrat der Indigenen-Organisationen von Honduras"), zu deren Durchsetzung sie dringend auf internationale Unterstützung angewiesen sind.
Bitte richten Sie die spanische Version an den honduranischen Präsidenten und Innenminister und an die Bank BCIE, die englische an die am Staudammprojekt europäischen Firmen bzw. die Regierungen deren Herkunftsländer. Wenn Sie per Email senden, bitte vergessen Sie nicht, eine aussagekräftige Betreffzeile einzufügen.
Eine deutsche Übersetzung des Briefes befindet sich am Ende der Mail.


Dienstag, 9. Februar 2016

EILAKTION: Journalist und LGBTI*-Menschenrechtsverteidiger in akuter Lebensgefahr


Wir bitten Sie sich rasch ( möglichst bis Ende der Woche)  an unserer Eilaktion für den  Journalisten und LGBTI*-Menschenrechtsverteidiger Ely Vallejo aus San Pedro Sula (Honduras) zu beteiligen. Der Reporter des oppositionellen TV-Senders Cholusat Sur- Canal 36 befindet sich nach einer Serie von Übergriffen in AKUTER LEBENSGEFAHR.

Vor wenigen Tagen wurde Ely Vallejo von Polizist_innen an seiner Arbeit gehindert, angegriffen und bedroht. 2015 war er bereits Opfer einer Serie von Verfolgungen, Schlägen und einer Kurzzeit-Entführung durch Bewaffnete, ohne dass es ernsthafte Ermittlungen oder Schutzmaßnahmen seitens des Staates für ihn gegeben hätte.

Bitte appellieren Sie an die honduranische Ministerin für Menschenrechte, Karla Cueva, sich nun unverzüglich für den gesetzlich garantierten Schutz von Ely Vallejo und die Aufklärung der bisherigen Vorfälle einzusetzen.

Im Anhang finden Sie die entsprechenden Mailadressen, einen Musterbrief auf Spanisch und die Übersetzung des Briefes ins Deutsche.
Sowohl Journalist*innen als auch Mitglieder der LGBTI*-Community haben in Honduras hohe Mordraten bei gleichzeitiger Straflosigkeit der Verbrechen zu beklagen: Von 2009 bis heute wurden mehr als 200 Morde an Mitgliedern der Lesbisch-.Schwulen und Trans*-Community in Honduras registriert. Nur 33 davon kamen vor Gericht.

Freitag, 24. Juli 2015

URGENT ACTION: Sorge um das Leben und die Unversehrtheit der Mitglieder der indigenen Gemeinschaft „Tribu de San Francisco de Locomapa“


Das internationale Menschenrechtsbegleitprojekt Proyecto de Acompañamiento Internacional en Honduras (PROAH) fürchtet um das Leben der sieben Mitglieder der indigenen Gemeinschaft „Tribu de San Francisco de Locomapa“, die am Hungerstreik in Tegucigalpa teilnehmen und ist sehr besorgt über die Situation der Straflosigkeit und der schweren Menschenrechtsverletzungen in den Gemeinden der Region Locomapa, Departement Yoro (Honduras).
Am 30. Juni 2015 haben sich sieben Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Tolupanes „Tribu de San Francisco de Locomapa“ einem Hungerstreik vor dem Sitz des Präsidenten angeschlossen. Sie fordern die Einsetzung einer internationalen Kommission gegen die Straflosigkeit sowie das Ende der Straflosigkeit im ganzen Land und speziell im Departement Yoro.
Allen sieben Mitgliedern der indigenen Gemeinschaft der Tolupanes, die an dem Hungerstreik teilnehmen, sind im Dezember 2013 von der Interamerikanischen Menschenrechtskommission Schutzmaßnahmen (medidas cautelares) zugesprochen worden. Grund war der Mord an drei Gemeindemitgliedern am 25. August 2013. Sie hatten sich dem illegalen Holzeinschlag und der illegalen Ausbeutung von Mineralien in der Region Locomapa widersetzt. Daraufhin forderte die Interamerikanische Menschenrechtskommission vom honduranischen Staat besonderen Schutz für 18 Gemeindemitglieder und deren Familienangehörige, insgesamt 38 Personen.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Petition zur Aufklärung des Mordes an Angy Ferreira und Schutz für LGBTI*-Aktivist_innen


Die LGBTI-Gemeinde in Honduras trauert um ihre Aktivistin Angy Ferreira (26). Auf sie wurde in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2015 aus einer Gruppe von vier Unbekannten geschossen. Eine Polizeipatrouille, die am Tatort erschien, kam der noch Lebenden nicht zu Hilfe. Eine Augenzeugin des Mordes wurde einige Tage später ebenfalls von Unbekannten zusammengeschlagen.

Angy war Koordinatorin der Trans*Frauen-Gruppe bei der LGBTI-Organisation Arcoíris. Arcoíris setzt sich seit 2003 für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LGBTI*)in Honduras ein.

Seit dem Staatsstreich in Honduras 2009 sind mindestens 198 Angehörige der LGBTI-Community in Honduras Opfer von hate crimes geworden. Strafrechtlich verfolgt werden diese Verbrechen nur sehr selten. Stattdessen sind LGBTI mit willkürlichen Verhaftungen, Polizeigewalt und Mordanschlägen konfrontiert.

Freitag, 13. März 2015

AI-Eilaktion Honduras: Journalist César Omar Silva Rosales

Eilaktion für den bedrohten Journalisten César Omar Silva Rosales. Online-Appelle sind unter diesem Link möglich: Journalist bedroht | Amnesty International Deutschland
Der honduranische Journalist César Omar Silva Rosales ist mit dem Tod bedroht worden. In den vergangenen Jahren ist er immer wieder tätlich angegriffen worden. Allem Anschein nach hängen die Vorfälle mit seiner journalistischen Arbeit zusammen. Es besteht Sorge um seine Sicherheit.

César Omar Silva Rosales wurde am 24. Januar in der Hauptstadt Tegucigalpa der Zugang zu einer Sitzung des honduranischen Parlaments verweigert. Er wollte in seiner Funktion als Journalist über eine Debatte berichten, in der entschieden werden sollte, ob der Militärpolizei Verfassungsrang zugesprochen wird. Man sagte César Omar Silva Rosales, dass sein Name nicht auf der Liste der akkreditierten Journalist_innen stünde. Als er eine Erklärung verlangte, deutete ein hochrangiger Militärangehöriger mit dem Finger auf ihn und sagte: "Du kannst nicht rein, weil ich es sage, und ich treffe hier die Entscheidungen. Und wenn du weiterhin Aufnahmen von Militärs veröffentlichst, die Hunde essen, wirst du schon sehen, dass man dich mundtot und mit gelben Beinen im Graben wiederfinden wird" (No entras porque yo no quiero y yo soy el que manda aquí y seguí publicando vídeos de militares comiendo perro y veras…amordazado y con las patas amarillas en una cuneta te van a encontrar).

Freitag, 25. Juli 2014

Eilaktion von Amnesty: Afro-honduranische Gemeinschaft in Gefahr

Am 17. Juli wurden Angehörige der afro-honduranischen Gemeinschaft der Garífuna im Nordosten von Honduras von bewaffneten Männern entführt und mehrere Stunden lang festgehalten. Unter ihnen befand sich auch die Menschenrechtlerin Miriam Miranda. Zuvor hatten sie eine illegale Landebahn auf dem Territorium der Garífuna entdeckt, die zum Drogenschmuggel benutzt wird. Es besteht nach wie vor große Sorge um ihre Sicherheit.

Am frühen Morgen des 17. Juli begaben sich mehrere Angehörige der afro-honduranischen Gemeinschaft der Garífuna, darunter auch die Menschenrechtlerin Miriam Miranda, in ein entlegenes Gebiet auf dem Territorium der Garífuna in Vallecito im Departamento Colón. Dort wurde die Gruppe von vier schwerbewaffneten Männern gefangengenommen. Bei einem vorhergehenden Ausflug in dieses Gebiet war der Gemeinschaft aufgefallen, dass eine illegale Landebahn, die früher zum Drogenschmuggel genutzt und von der Armee im Januar 2014 zerstört worden war, gerade wieder aufgebaut wird. Miriam Miranda sagte gegenüber Amnesty International, dass die Angreifer sie durchsuchten, ihre Mobiltelefone an sich nahmen und drohten, sie zu töten. Als die Angreifer erfuhren, dass sich in der Gegend noch weitere Angehörige der Gemeinschaft aufhielten, die die Entführung bemerken und Hilfe holen könnten, riefen sie ihren Anführer an. Kurz darauf erschien ein Wagen mit weiteren Männern. Nach längeren Verhandlungen kamen alle Entführten vier Stunden später frei.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Eilaktion von Amnesty zu der Entführung von Garifuna-Aktivisten in Vallecito

Am 17. Juli wurden mehrere Angehörige der Garifuna-Organisation OFRANEH in Vallecito im Norden von Honduras für mehrere Stunden entführt und bedroht. Die schwerbewaffneten und vermummten Entführer arbeiten laut OFRANEH für das organisierte Verbrechen. Unter den am 17. Juli Entführten befand sich auch die Generalkoordinatorin der Organisation, Miriam Miranda.

Text der Eilaktion von Amnesty International auf Englisch

Meldung über die Ereignisse in Vallecito auf deutsch

Mittwoch, 9. Juli 2014

Eilaktion von Amnesty: Menschenrechtlerin und Familie in Gefahr

UA und Musterbrief auf der Seite von Amnesty

Die honduranische Journalistin und Menschenrechtlerin Dina Meza ist in den vergangenen Wochen vermehrt drangsaliert und eingeschüchtert worden. Die Einschüchterungsversuche betreffen auch enge Familienangehörige. Amnesty International befürchtet, dass Dina Meza und ihre Familie in großer Gefahr sind.

Dina Meza hat angegeben, seit Ende Mai mehrfach drangsaliert und eingeschüchtert worden zu sein. Sowohl am 27. Mai als auch am 5. Juni wurde sie in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa von unbekannten Personen verfolgt und zuletzt am 5. Juli, als sie von einem Familienangehörigen begleitet wurde. Am 5. Juni verfolgte ein Unbekannter auf einem Motorrad ohne Nummernschild Dina Meza, als sie auf dem Morazán-Boulevard in Tegucigalpa spazieren ging. Er nahm den Helm ab, um ihr zu zeigen, dass er sie ansah. Um ihm zu entkommen, blieb der Menschenrechtlerin nichts anderes übrig, als fortzulaufen. Eine Woche zuvor, am 28. Mai um 9:05 Uhr, hatte Dina Meza auf ihrem Handy einen Anruf von einem Unbekannten erhalten: "Ich werde dich verprügeln, wenn du weiter Ärger machst" (te voy a pegar una pijada si seguis jodiendo). Kurz davor hatte sie einige Informationen zu dem Mord an einem politischen Aktivisten auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht.

Dienstag, 3. Juni 2014

EILAKTION: Tödliche Angriffe auf indigene Menschenrechtsverteidiger in Honduras, Foltervorwurf gegenüber der Nationalen Polizei


In Honduras ist es erneut zu zwei tödlichen Angriffen gegen Menschenrechtsverteidiger und Vertreter der Opposition gekommen. Angehörige der regierenden Nationalen Partei werden für die Angriffe verantwortlich gemacht. Die Indigenen-Organisation COPINH (Consejo Cívico de Organzaciones Populares e Indígenas de Honduras) hat zu den beiden Vorfällen Stellung genommen und fordert dringend umfassende Ermittlungen.

Wir bitten Sie bis zum 15.Juni 2014 bei den zuständigen honduranischen Behörden per e-mail oder Fax Ihre Besorgnis auszudrücken und eine sofortige, unabhängige Untersuchung der Vorfälle in San Francisco de Opalaca und in Rio Blanco zu fordern.

Samstag, 17. Mai 2014

Eilaktion von Amnesty zu José Guadalupe Ruelas


UA von Amnesty und Online Eilaktion

Der Leiter von Casa Alianza Honduras, einer Kinderrechtsorganisation, wurde am 8. Mai von Angehörigen der Militärpolizei geschlagen und inhaftiert. Er glaubt, dass seine Misshandlung eine Vergeltungsmaßnahme dafür war, dass er sich gegen Gewaltverbrechen an Kindern in Honduras ausgesprochen und die Untätigkeit der Regierung diesbezüglich verurteilt hatte.

Montag, 28. April 2014

Eilaktion von Amnesty zur ermordung von Carlos Mejía

Zur Eilaktion bei Amnesty

Am 11. April ist Carlos Mejía bei sich zuhause in der Gemeinde El Progreso erstochen worde. Er war in der Vergangenheit bereits im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in Projekten zur Förderung der Menschenrechte und sozialen Gerechtigkeit bedroht worden.

Carlos Hilario Mejía Orellana war der Marketingleiter bei Radio Progreso und Mitglied der Equipo de Reflexión, Investigación y Comunicación, ERIC. Beides sind Projekte der Gesellschaft Jesu, die sich mittels Information, Bildung und Kommunikation für die Förderung der Menschenrechte und für soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Am Abend des 11. April fand man Carlos Mejía mit zahlreichen Stichwunden tot bei sich zuhause in der Gemeinde El Progreso im Departamento Yoro. Nach dem Staatsstreich in Honduras 2009 und zahlreichen Vorfällen von Schikane, Einschüchterungen und Drohungen wurde 18 Mitgliedern von Radio Progreso Schutzmaßnahmen von der interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (IACHR) bewilligt. Am 27. Mai 2011 wies die IACHR den Staat Honduras an, alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um das Leben und die körperliche Unversehrtheit von Carlos Mejía zu schützen. Doch die Behörden haben keine der vielen Drohungen untersucht, die die Mitarbeiter_innen von Radio Progreso bis heute erhalten oder ihnen wirksame Schutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.